Landesvorstand

Amtsjahr 2025-2026

Sarah25/26

Sarah Reisinger

Landesvorsitzende

27 Jahre, Projektmanagerin in der Wirtschaftsförderung​

Wir leben in unsicheren Zeiten, in denen unsere Demokratie und unsere europäischen Werte unter massivem Druck stehen. Wir müssen aktiv werden, um ein solidarisches, vielfältiges und demokratisches Europa zu festigen und gegen rechte Kräfte zu verteidigen. Europa ist die einzige Lösung und Zukunft für die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit. Doch Europa ist oft zu weit weg und nicht nah genug an den Menschen. Diese Lücke schließen wir bei der JEF, indem wir als mutige Europäerinnen und Europäer mit lauter Stimme unser Europa der Zukunft bauen und durch unsere Formate greifbar machen.

Sophie25/26

Sophie Henle

Generalsekretärin

28 Jahre, Doktorandin an der Uni Mannheim

Seit 2019 bin ich bei den JEF aktiv. In den letzten sechs Jahren konnte ich viele Erfahrungen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene sammeln. Ich bin seit diesem Jahr Generalsekretärin, war davor aber schon drei Jahre als Beisitzerin und dann als Landespressesprecherin im Landesvorstand. Ich bin außerdem seit 2021 die Kreisvorsitzende von Heidelberg/Mannheim und für den Bundesausschuss delegiert.

Warum ich mich für die JEF engagiere: Ich bin fest davon überzeugt, dass eine überparteiliche Bewegung wie die JEF gerade jetzt wichtiger denn je ist. In polarisierenden Zeiten bieten wir politisch interessierten eine Plattform, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, auch wenn die Meinungen oft auseinandergehen. Wir müssen weiterhin Menschen verschiedener politischer Lager zusammenbringen und eine starke Stimme für die europäische Jugend sein. Ein vereintes und föderales Europa ist die Antwort auf viele schwierige Fragen unserer Zeit und als JEF sind wir an der Ausgestaltung der Antworten aktiv beteiligt. Europa muss sich verändern und noch mehr zusammenwachsen, dafür legen wir als Jugendverband den Grundstein.

Hannah25/26

Hannah Pütter

Stellvertretende Landesvorsitzende

22 Jahre, Studentin

Nicht nur im Studium, auch im privaten Alltag fällt immer wieder auf: Wir brauchen Europa und Europa braucht uns! Wir sehen uns mit vielfältigen Angriffe auf europäische Werte und Freiheiten konfrontiert. Um darauf zu reagieren reicht es aber nicht mehr, Europa einfach nur zu feiern, wir müssen es auch aktiv gestalten und durch innovative Ideen und offene Kommunikation den Europäischen Föderalismus als attraktiven Gegenentwurf präsentieren. Genau daran arbeiten wir in der JEF, auf verschiedenen Ebenen und mit viel Herzblut. Und genau deshalb engagiere ich mich als stellvertretende Landesvorsitzende bei den Jungen Europäern -JEF Baden-Württemberg. Gemäß unserem Motto „Europa erleben, verstehen, gestalten“ zähle ich zu meinen Aufgaben unter anderem die Organisation von Studienfahrten in das europäische Ausland, die Koordination von Bildungsformaten sowie den inhaltlichen Austausch zu grenzüberschreitenden Projekten.
In meinem Vorstandsjahr möchte ich den Fokus auf den Konflikt um Grenzkontrollen im Schengenraum legen – ein Thema, das wie unter einem Brennglas zeigt: Wenn gemeinsame europäische Lösungen in einem Politikbereich fehlen, geraten zentrale europäische Errungenschaften unter Druck. Hierfür Sensibilität, Verständnis und den Mut zur Veränderung zu stärken, mache ich zum Kernziel meiner Arbeit in den kommenden Monaten.

Maxime25/26

Maxime Götz

Stellvertretender Landesvorsitzender

22 Jahre, Student an der Universität Stuttgart

Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem ein friedliches Europa und die Europäische Union oft als selbstverständlich betrachtet wurden.
Erst als jugendlicher ist mir aufgefallen, wie viel wir als Bürger der Europäischen Union ihr tatsächlich zu verdanken haben.
Außerdem habe ich mich mit der Geschichte der EU auseinandergesetzt und gelernt, welche unglaublich harte, aber wertvolle Arbeit hinter ihr steckt.
Mir ist es wichtig, dass diese Arbeit nicht verloren geht. Dafür möchte ich meinen Teil im diesjährigen Landesvorstand der JEF BW leisten.

Tobias25/26

Tobias Schied​

Stellvertretender Landesvorsitzender

22 Jahre, Student

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb habe ich über unsere Städtepartnerschaft bereits früh viel Europa erleben dürfen. Das möchte ich auch den nachfolgenden Generationen ermöglichen und am besten noch intensivieren. Wir brauchen ein demokratisches, föderales, gerechtes und nachhaltiges Europa, dass seine Bürger:innen mitnimmt und inkludiert, um Herausforderungen wie die Klimakrise anpacken zu können. Dafür ist es essenziell junge Leute abzuholen und ihnen über Projekte wie ein JEP die Europäische Perspektive zu zeigen, sowie dieses Engagement auch in die ländlichen Räume zu bringen.

Clemens Eberlein

Landesschatzmeister

22 Jahre, Student

Als begeisterter Europäer bin ich seit 2021 in der JEF aktiv, um mich für ein föderales und demokratisches Europa einzusetzen. Ich habe unglaublich viel Spaß daran, mit anderen Jungen Menschen aus den verschiedenen politischen Lagern gemeinsam für unsere Vision von Europa zu kämpfen. Neben meinem Engagement in der JEF studiere ich Geschichte in Tübingen. Darin beschäftige mich vor allem mit frühneuzeitlichen Wissenskulturen und Kolonialismus.  Davor habe ich einen deutsch-französischen Bachelor in Aix-en-Provence abgeschlossen; deshalb liegt mir der deutsch-französische kulturelle Austausch besonders am Herzen. Wenn ich nicht gerade für ein starkes Europa demonstriere, trifft man mich entweder in der Bibliothek, beim Saxophonspiel oder beim Kaffeetrinken mit Freund:innen.

Gerade in Zeiten, in denen der europäische Gedanke immer stärker unter Druck gerät, ist es wichtig, deutlich zu machen: Unsere gemeinsame Währung, unsere Freizügigkeit in der EU und unsere transnationalen Freundschaften sind unglaublich wichtige Güter,  die den Alltag und das Leben so vieler Menschen täglich verbessern und die wir unbedingt schützen müssen. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Austausch sind die politischen und kulturellen Handlungsmöglichkeiten viel größer als nur im nationalen Rahmen und wir in der JEF gestalten sie aktiv mit!

Erik Romera Tiedemann

Landespressesprecher

22 Jahre, Student

Sich überparteilich für ein politisch starkes und geeintes Europa einzusetzen überzeugt mich! Die JEF liegen mir ganz besonders am Herzen, weil dort Europa gelebt und gemeinsam mit jungen Leuten aus ganz Europa, Politik aktiv gestaltet wird. Ich möchte mich im kommenden Jahr besonders auf die Europawahl fokussieren und unsere Arbeit als JEF nicht nur nach innen stärken, sondern auch weiter nach außen, in die Öffentlichkeit tragen.

Laura25/26

Laura Karnop

Beisitzerin

22 Jahre, Studentin

Ich komme aus der Nähe von Frankfurt, einer der größten Verkehrsknotenpunkte Europas. Großgeworden bin ich in einem Europa, in dem andere Länder für mich schon immer nur einen Katzensprung entfernt, und die Grenzen kontrollfrei waren. Ich habe in Deutschland und Schottland gelebt, bin für Erasmus in Frankreich gewesen und habe Freunde und Familie in den Niederlanden. Leider wird gerade durch die Politik immer weiter versucht, in dieses Recht einzugreifen. Damit wir alle weiterhin unsere europäischen Freiheiten ausleben können, engagiere ich mich bei der JEF Baden-Württemberg.
Im aktuellen gesellschaftspolitischen Klima finde ich es total wichtig, die Zivilgesellschaft zu stärken, Menschen für eine gemeinsame Idee zu begeistern, und so zusammen zu bringen. Die JEF stellt eine einzigartige Plattform dar, die die Möglichkeit bietet, dass Menschen trotz verschiedener politischer Meinungen sich unter einer gemeinsamen Vision vereinen, und sich für ein starkes gemeinsames Europa einsetzen.

Vera25/26

Vera Späth

Beisitzerin

25 Jahre, Studentin

Mein Engagement bei der JEF verdanke ich in doppeltem Sinne dem Brexit. Zum einen bin ich auf die JEF durch die Veranstaltung „Nordirlandkonflikt und Brexit“ der Europa Union aufmerksam geworden. Zum anderen führte der Brexit mir erschreckend vor Augen, dass Europa – so wie wir es kennen – keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gelingen des so einmaligen Projektes der EU hängt meines Erachtens stark vom Wissen und dem Engagement ihrer Bürger:innen ab.

Deshalb habe ich mich der JEF angeschlossen, um mich mit europabegeisterten jungen Menschen verschiedenster Studienrichtungen und politischer Gesinnungen über aktuelle europäische Themen auszutauschen und mich gemeinsam mit ihnen für die EU einzusetzen.

Jakob25/26

Jakob Mangos

Beisitzer

28 Jahre

Mein Gymnasium lag in Breisach direkt am Rhein — mitten in der Grenzregion. Viele meiner Mitschüler:innen haben täglich die Grenze nach Frankreich überquert, um zur Schule zu kommen. Für uns war es selbstverständlich, dass eine Grenze kaum mehr spürbar war. Europa war für mich von klein auf nicht nur ein politisches Konzept, sondern gelebte Realität.

Mein Studium führte mich zunächst rheinaufwärts nach Konstanz, wo ich Wirtschaftswissenschaften studierte. Anschließend zog es mich für meinen Master in European Integration in East Central Europe nach Leipzig. Dabei hatte ich Auslandsaufenthalte in Cardiff, St. Petersburg, Brüssel und Basel, wo ich Europa jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen durfte.

Für mich steht JEF wie kaum eine andere Organisation für die Vision eines vereinten, demokratischen, solidarischen und handlungsfähigen Europas. Gerade in Zeiten von Populismus, Nationalismus und zunehmender Euroskepsis braucht es engagierte junge Menschen, die sich klar zur europäischen Idee bekennen und sie mit Leben füllen.

Paul25/26

Paul Wohlfahrt

Beisitzer

27 Jahre, Student

Europa war einmal ein Symbol der Hoffnung. Die Europäische Union das Projekt der Einigung unseres Kontinents, das Frieden und Wohlstand sichern sollte. In einer Welt der Krisen sind Zusammenarbeit, gemeinsame Lösungen und Vertrauen wichtiger denn je, und doch ist gefühlt kaum noch etwas davon übrig, wenn wir über die Europäische Union nachdenken. Brexit, schwerfällige Bürokratie und Korruption sind nur einige der Begriffe, die häufig fallen, wenn es um die EU geht. 

Gleichzeitig steht Deutschland gemeinsam mit allen anderen europäischen Staaten vor großen Herausforderungen und Umbrüchen: Klimawandel, Migration, Digitalisierung, China als aufstrebende Weltmacht und nicht zuletzt ein neuer Krieg auf unserem Kontinent. Alleine kann kein Staat diese bewältigen. Gemeinsam dagegen schon und das weitaus effizienter und innovativer, wenn wir anfangen zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen, anstatt das Rad überall aufs Neue zu erfinden.

Ich bin überzeugt, dass europäischer Föderalismus ein Schlüssel bei der Bewältigung vieler dieser und weiterer Herausforderungen sein kann und die logische Weiterentwicklung ist: Europa, in Vielfalt geeint.

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